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Einzig seriöses, elektronisches Magazin zur Verbreitung von Nachrichten, Meinungen und Unverzichtbarem (EMVNMU), dem 50 Wörter-Krimi und (Vorsicht!) Satire.
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Archive for the ‘Auch das noch...’

Das Rezept des Thilo Sarrazin

August 31, 2010 By: Michel Category: Auch das noch...

Man nehme: Viel Provokation. Gut umrühren und warten, bis die Medien den Koch von allen Seiten ins rechte (huch, ein Wortspiel) Licht rücken. Anschließend schreibe man ein (Koch-)buch und wartet dann so lange, bis alle kochen. Vor Wut. Anschließend streicht man die Tantiemen ein und provoziert so lange weiter, bis die Bundesbank ihn, mit einer anständigen Abfindung als Beilage, nach Hause hinter den (Unruhe-)herd schickt.
Ein Marketing-Genie, der Thilo. Ob er wohl bald in der freinen Wirtschaft als PR-Berater Fuß fasst?

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Cannabis-Plantage im Polizeipräsidium

August 11, 2010 By: Michel Category: Auch das noch...

CannabisDie Frankfurter Rundschau meldet, dass in einem Frankfurter Einfamilienhaus eine Cannabis-Plantage mit 750 Pflanzen aufgeflogen ist.

Im Polizeibericht heißt es dazu: “Das umfangreiche Plantagenequipment, in Form von Düngemitteln, Strahlern, Zeitschaltuhren und Lüftern wurde demontiert und mit einem Lkw ins Polizeipräsidium gebracht”.

Schon klar. Ganz schön clever. Viel Spaß damit!

“Frisches” Ekelfleisch aus der Kühltheke

August 02, 2010 By: Michel Category: Auch das noch...

Frischfleisch in Kühltheken von Supermärkten wird systematisch einer kosmetischen Behandlung mit erheblichen Risiken und Nebenwirkungen für die Kunden unterzogen. Mithilfe eines Gas-Gemisches färben die Handelskonzerne das Fleisch von außen rosig-rot, innen wird es dadurch jedoch schneller zäh und ranzig. Hochkonzentrierter Sauerstoff in der sogenannten “Schutzatmosphäre” der Packungen sorgt dafür, dass das Fleisch über Tage hinweg wie schlacht-frisch aussieht. Gleichzeitig beschleunigt er den Fettverderb und die Oxidation von Eiweißen, was das Fleisch zäh macht. Einziger Vorteil: Die Produkte lassen sich so aufgehübscht länger und besser verkaufen. “Die Handelsketten gaukeln ihren Kunden Frische vor und jubeln ihnen minderwertiges Fleisch unter”, erklärte Matthias Wolfschmidt, stellvertretender Geschäftsführer der Verbraucherorganisation foodwatch. “Aus reinem Gewinninteresse werden in vollem Bewusstsein erhebliche Nachteile für die Kunden in Kauf genommen.”


Foto: Foodwatch

In einem Labortest ließ foodwatch 17 unterschiedliche Rind- und Schweinefleischprodukte vom Hackfleisch bis zum Schnitzel untersuchen, die luftdicht “unter Schutzatmosphäre” in Plastikschalen abgepackt waren. Insgesamt wurden 154 Frischfleischpackungen aus Filialen der Handelsketten Aldi (Nord), Lidl, Marktkauf (Edeka-Gruppe) und Rewe analysiert. 120 Mal wurde dabei der Sauerstoffgehalt geprüft. Das Ergebnis: Die vier Handelsketten setzten bei allen getesteten Produkten hochkonzentrierte Sauerstoffatmosphäre ein. 34 Mal wurde zudem der so genannte TBARS-Wert ermittelt, ein Indikator für den Fettverderb. Daraus ergaben sich deutliche Hinweise für eine Ranzigkeit der sauerstoffbehandelten Proben.

“Eine solche Behandlung hat für den Kunden nur Nachteile. Hochkonzentrierter Sauerstoff sollte auf keiner Stufe der Produktion und Verarbeitung von Frischfleisch mehr eingesetzt werden”, sagte Matthias Wolfschmidt. foodwatch forderte Bundesverbraucherministerin Ilse Aigner auf, die Verwendung von Sauerstoff in höheren Konzentrationen als in normaler Umgebungsluft in der gesamten Fleischwirtschaft per Verordnung zu untersagen. Während Einsatz und Kennzeichnung von “Schutzatmosphären” zwar EU-weit geregelt sind, ist die Zusammensetzung der Gasgemische nicht festgeschrieben – und kann demnach auf nationaler Ebene bestimmt werden.

Sowohl dem Bundesverbraucherministerium als auch den Handelsketten sind die Probleme längst bekannt. Das bundeseigene Max-Rubner-Institut schrieb im Branchenblatt “Fleischwirtschaft” (Ausgabe 6/2009) in aller Deutlichkeit, “dass keinerlei Notwendigkeit zur Behandlung von Fleisch mit höheren Sauerstoffkonzentrationen besteht, außer einem Vermarktungsvorteil durch Aufrötung erzielen zu wollen. Als ob dies nicht genügen würde, wird derartig dem Sauerstoff ausgesetztes Fleisch auch noch schlagartig ranzig, entwickelt Altgeschmack, erfährt vielfältig stoffliche Umsetzungen der Lipid- und Proteinfraktion und wird zäh.” Neben solchen sensorischen Mängeln berichten die Wissenschaftler auch von der Bildung gesundheitsgefährdender Cholesteroloxide in Sauerstoff-Atmosphäre. Dabei handele es sich um “anerkannt toxische Substanzen”, die mit der Entstehung von “Arteriosklerose oder auch Krebs” in Zusammenhang gebracht würden. Die Messer Group, ein Anbieter von Industriegasen, schreibt in einer Produktbroschüre über Sauerstoff unverblümt: “Verursacht die Oxidation von Fetten/Ölen. Erlaubt das Wachstum von aeroben Bakterien und Schimmel, aber erhält die rote Farbe von Fleisch und hemmt anaerobe Bakterien.”

Matthias Wolfschmidt von foodwatch: “Sowohl die Bundesregierung als auch die Branche wissen längst über die Nebenwirkungen und Risiken der Sauerstoff-Behandlung für die Verbraucher, ignorieren und vertuschen sie aber – das ist der eigentliche Skandal.” Kostenneutrale Alternativen zu den Verpackungen mit Sauerstoff-Atmosphäre sind ebenfalls bekannt. Die Wissenschaftler des staatlichen Max-Rubner-Instituts nennen den Einsatz von Stickstoff statt Sauerstoff oder die Verwendung von Vakuumverpackungen. Der Nachteil für den Handel: Das Fleisch wird dabei nicht künstlich aufgehübscht.

Text: Pressemitteilung Foodwatch vom 02.08.2010
Mehr Infos und alle Testergebnisse: http://www.foodwatch.de/frischfleisch

Ab hinter den Herd!

Juli 26, 2010 By: Michel Category: Auch das noch...


Eva Herman, 13. fleischgewordene Moralapostelin und ehemalige Tagesschau-Sprecherin, hat sich zur Loveparade-Tragödie speziell und im Allgemeinen geäußert. In einem freien Land darf sie das und hier liegen eben die Nachteile eines freien Landes.

“Eventuell haben hier ja auch ganz andere Mächte mit eingegriffen, um dem schamlosen Treiben endlich ein Ende zu setzen. Was das angeht, kann man nur erleichtert aufatmen!”

Welche Mächte meint sie? Sie, die von “Zahlreiche Tote bei Sodom und Gomorrha in Duisburg” spricht. Herman, die die Moral und die Überwachung der Tugenden für sich gepachtet hat.

Als wenn die Katastrophe von Duisburg nicht schon schlimm genug wäre, muss die Herman jetzt auch noch ihren Senf dazu tun. Ich bin kein Sexist, aber bei ihr mache ich eine Ausnahme. Ab hinter den Herd!

[Foto: Wikipedia / Michael Panse]

Tarnen, Tricksen, Täuschen: Was ist wirklich dran an den gesunden Vitaminen?

Juli 22, 2010 By: Michel Category: Auch das noch..., Kinder

Vitaminzusätze in Lebensmitteln sind meist nur ein plumper Verkaufstrick. Besonders Hersteller von Süßwaren und Fertigkost wollen ihre Produkte mithilfe künstlicher Vitamincocktails “gesundwerben”, kritisierte die Verbraucherorganisation foodwatch. Dabei sind die zusätzlichen Vitamine in der Regel völlig überflüssig und werden ganz einfach wieder ausgeschieden.

Mit der werblichen Auslobung von Vitaminzusätzen setzen Hersteller einen Kaufanreiz, der offenbar vor allem Eltern suggerieren soll, sie könnten ihren Kindern etwas zu Naschen geben und gleichzeitig etwas Gutes tun.

Besonders der Hersteller Storck setzt bei seinen Bonbons Nimm2 auf diese Masche: Er wirbt mit “wertvollen Vitaminen”, die in Wahrheit völlig überflüssig sind. foodwatch hat eine Recherche zu Nimm2 heute auf www.abgespeist.de, der Internet-Plattform zum Thema Etikettenschwindel, veröffentlicht.

“Kinder leiden in den allermeisten Fällen nicht an einem Vitaminmangel, sie sind teilweise sogar überversorgt”, erklärte Anne Markwardt, Leiterin der abgespeist.de-Kampagne von foodwatch. “Vitaminanreicherungen sind nicht nur überflüssig, sondern ein perfider Verkaufstrick, um gesund-getarntes Naschwerk abzusetzen. Vitamine hin oder her, ,Nimm keins’ ist in jedem Falle gesünder als Nimm2. Bei Bonbons gibt es kein gesünder – sie bleiben eine zuckrige Süßigkeit.” Kinder und Erwachsene können ihren Vitaminbedarf in der Regel problemlos über eine ausgewogene Ernährung decken. Auch die Co-Projektleiterin der Nationalen Verzehrstudie II der Bundesregierung, Dr. Constanze Cholmakov-Bodechtel, erklärte gegenüber foodwatch: “Vitamine haben in Süßigkeiten nichts verloren.”

Wie eine gesündere Alternative zu herkömmlichen Bonbons wird der Bonbon-Klassiker Nimm2 bereits seit Markteinführung 1962 beworben. “Die Masche funktioniert seit fast 50 Jahren – damit ist Nimm2 vielleicht der längste Etikettenschwindel der Welt”, sagt Anne Markwardt von foodwatch. Neben den angeblich “wertvollen” Vitaminen lobt Storck auf der Verpackung auch Traubenzucker und Fruchtsaft aus. Dabei ist Traubenzucker nicht besser als herkömmlicher Zucker und macht zudem nur ein Neuntel des Gesamtzuckers im Produkt aus. Fruchtsaftkonzentrat ist gerade einmal zu 1,3 Prozent in den Bonbons enthalten. Gegenüber foodwatch hat Storck schriftlich erklärt, dass die Vitaminanreicherung der Bonbons “nicht auf einem wie auch immer gearteten ernährungsphysiologischen Konzept” beruhe. Storck will auch “keinen spezifischen Vorteil” im Traubenzucker sehen, der Hersteller weise “auf den Traubenzucker als Bestandteil lediglich hin”.

Neben Storck versuchen auch andere Hersteller, Naschwerk mit überflüssigen Vitaminzusätzen gesundzuwerben. So tragen die zuckrigen Frühstücksflocken Frootloops von Kellogg’s, die Capri Sonne von Wild oder der Nesquik Kakao von Nestlé Hinweise auf zugesetzte Vitamine. Diese ändern jedoch nichts daran, dass es sich bei den Produkten um Süßigkeiten handelt, die angesichts ihres Zuckeranteils nur in Maßen verzehrt werden sollten. “Kinder brauchen eine klare Trennung zwischen Süßigkeiten und anderen Lebensmitteln”, sagte Anne Markwardt von foodwatch. “Mit unnötigen Vitaminzusätzen suggerieren die Hersteller, dass Süßigkeiten so wichtig sind wie Obst oder Gemüse – das ist ein völlig falsches Signal.”

Mehr Informationen auf http://www.abgespeist.de.

Angst vorm Hasen

Juli 20, 2010 By: Michel Category: Auch das noch...

Die Rhein-Zeitung meldet, dass eine Lehrerin vor dem Amtsgericht Vechta eine Niederlage hinnehmen musste. Diese hatte gegen eine 16-jährige Schülerin geklagt und wollte sie zwingen, keine Hasenbilder mehr an die Tafel zu malen.

Schüler hatten als Zeugen ausgesagt, die Lehrerin hätte beim Anblick von Hasenzeichnungen weinend das Klassenzimmer verlassen.

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Die Homos sind schuld!

April 13, 2010 By: Michel Category: Auch das noch...

Foto: pixelio.de / Jörn André Klatt

Endlich ist die Ursache für die Pädophilie in der katholischen Kirche gefunden! Heute (ZDF) meldet, “Die Nummer zwei im Vatikan, Kardinal Tarcisio Bertone, hat sich jetzt den Missbrauchskandal in der katholischen Kirche so erklärt: Nicht die Ehelosigkeit sei das Übel, das Pädophilie begünstige, sondern vielmehr Homosexualität.”

Klar! Genauso, wie Kondome lt. dem Papst die AIDS-Problematik verschlimmern (wirklichgutes.de berichtete).

Schuld sind sowieso immer die anderen.

Kurtaxe heißt in Köln Bettensteuer und ist beschlossene Sache

März 24, 2010 By: Michel Category: Auch das noch...

Kurtaxe heißt in Köln Bettensteuer. Viele haben es ja nicht geglaubt, aber es ist kein Schildbürgerstreich. Köln führt die Bettensteuer ein. Der Stadtrat hat es beschlossen. Fällig sind 5% auf den Übernachtungspreis. Nach Senkung der Mehrwertsteuer für Übernachtungen um 12% wird jetzt durch die Stadt Köln die Bettensteuer eingeführt. Düsseldorf freut sich schon. Da kann man billiger übernachten.

wirklichgutes.de berichtete bereits im Dezember 2009. Aber so richtig hatte es keiner geglaubt…

Sarrazin an ADS erkrankt?

März 11, 2010 By: Michel Category: Auch das noch...

Immer wieder drängt sich Bundesbank-Vorstand Thilo Sarrazin mit einfallsreichen Vorschlägen in den Vordergrund und ins Licht der Öffentlichkeit. Gerade hat er es wieder geschafft, in die Schlagzeilen zu kommen. Bekommt er nicht genug Aufmerksamkeit? War er als Kind einsam? Jetzt schlug er vor, das Kindergeld um die Hälfte zu kürzen, wenn Kinder keine Hausaufgaben machen. Prima Idee, Herr Sarrazin.

Wir schlagen vor, Bundesbank-Vorstandsgehälter zu kürzen, wenn Bundesbank-Vorstände ständig das Thema verfehlen. So, wie in der Schule.

Neulich im Supermarkt

Februar 24, 2010 By: Michel Category: Auch das noch...