Billiger tanken am Dienstagmorgen
Auf meinem Weg zur Arbeit fahre ich zuerst an einer freien Tankstelle vorbei. Drei Kilometer später an einer Shell-Tankstelle. Auf dem Rückweg abends das Ganze noch einmal in umgekehrter Reihenfolge. Jeder Weg ungefähr 220mal im Jahr. Und es bietet sich fast immer das gleiche Bild. Shell hebt den Preis extrem überteuert an, die freie Tankstelle zieht mit etwas Verzögerung nach, bleibt aber dennoch ein bis zwei Cent unter dem „Niveau“ von Shell. Manchmal zieht die freie Tankstelle aber auch nicht mit und ist dann den ganzen Tag völlig überlaufen, weil bei Shell nur noch Zigaretten gekauft werden. Für mich seht fest: Shell ist der größte Preistreiber. Es hat Tage gegeben, das wurde der Preis um satte zehn Cent angehoben. Das muss man sich mal vorstellen – zwanzig Pfennig…
Ich tanke schon seit Jahren nicht mehr bei Shell. Und auch nicht bei Aral, BP oder wie sie sonst noch alle heißen. Dabei geht es hauptsächlich ums Prinzip. Wenn drei Kilometer weiter eine freie Tankstelle ist, werde ich nicht bei diesen Preistreibern tanken. Als Nebeneffekt spare ich natürlich auch etwas Geld.
Wer die Tankstellen auf dem Weg zur Arbeit genau beobachtet, stellt folgendes fest: Der beste Tag zum Tanken ist entweder der Montagabend oder Dienstagmorgen. Anschließend ziehen die Preise wieder an, steigen kontinuierlich bis zum Wochenende. Bis sie Anfang der Woche wieder sinken.
Und auch in diesem Jahr vor den Ferien werden die Preise wieder erhöht. Und es liegt wieder am Ölpreis, oder am Euro oder an den Beschaffungskosten…









