Archive for Juni, 2010
Liebe Engländer,
hätte, könnte, wenn, was wäre… Es nutzt nichts. Im Gegensatz zu 1966 ist eins klar: Der Ball war im Tor. Das Endergebnis zwischen dem Match Deutschland – England hätte 4:2 lauten müssen. Wäre das Tor gegeben worden, wäre bestimmt alles anders gelaufen. Oder? Wer weiß das schon.
Im Grunde genommen kann man froh sein, dass der Sieg der Deutschen wenigstens deutlich war. Mit nur einem Tor Differenz hätte die Diskussion um ein Tor oder nicht Tor (1966) wieder neu angefangen. Okay, es war ein Tor. Aber auch mit 4:2 habt ihr verloren.
Das ihr jetzt mit Spott überzogen werdet, seid ihr selber schuld. Aber ihr habt fair gespielt. Aber die Fans, die den Schiri nach dem Spiel bedroht haben, die solltet ihr bestrafen. Zum Beispiel mit lebenslangem Ausreiseverbot von eurer Insel. Oder ist das jetzt zu hart?
Football´s going home, going home….. Deutschland demütigt England
Football´s coming going home… Auch wenn das 2:2 für die Engländer nicht gegeben wurde, bleibt es beim Sieg der deutschen Kombinationsfußballer.
Das Mitleid hält sich in Grenzen. Die Freude ist riesengroß. Herzlichen Glückwunsch!!!! 4:1 für Deutschland. Die höchste Niederlage, die England bisher in einer WM erleiden musste.
Wulff will Wahlempfehlungen
Die Deutsche Presse Agentur meldet zum Bundespräsidentschaftskandidaten Christian Wulff: „Bei einem Auftritt vor hessischen Wahlleuten von Union und FDP sagte er in Frankfurt am Main, er halte es für «gut, dass die Parteien Wahlempfehlungen geben».“
Nicht doch, Herr Wulff. Da stehen Sie aber ziemlich einsam da. Die meisten Deutschen bedauern, dass die Wahl des Bundespräsidenten zu einer politischen Farce verkommt. Schließlich soll der Bundespräsident unabhängig sein und kein politischer Ziehsohn bzw. Ziehtochter irgendeiner Partei sein.
Was soll denn die Bundesversammlung, wenn sowieso schon feststeht, dass je nach den Mehrheitsverhältnissen der Kandidat gewählt wird, dessen Partei die meisten Stimmen im Bundestag hat?
Es wird Zeit, dass der Bundespräsident endlich vom Volk direkt gewählt wird!
schland oh schland… Schland wird Weltmeister – Der wahre WM-Song
Der wirkliche WM-Song 2010 kommt aus Münster. schlandrut.de bekam aber rechtliche Probleme, weil schland oh schland Frau Schlandrut aus Schland coverte. Aber es gibt ja Youtube. Unbedingt reinhören. Und reingucken. Schland wird Weltmeister!
Entsetzen über Wahllügen der Union und FDP
Die Haushaltsklausur der Berliner Koalition hat eine lange Streichliste vorgelegt, mit deren Hilfe in den nächsten vier Jahren 80 Milliarden Euro eingespart werden sollen. In der aktuellen Situation gibt es genau drei Möglichkeiten: Entweder die Ausgaben senken oder die Einnahmen steigern – oder beides. Über „beides“ hat bisher niemand nachgedacht, denn Steuererhöhungen würden nur noch deutlicher zeigen, dass Union und FDP den Wähler deutlich betrogen haben.
Die falschen Versprechen der Union
Noch zur Bundestagswahl 2009 versprach die CDU ein Steuerentlastungsprogramm in Höhe von 28 Milliarden Euro, die Abschaffung der „kalten Progression“ und Vergünstigungen für Familien mit Kindern im Gegensatz zu kinderlosen Familien.
Die Lügen der FDP
Bemerkenswert die Versprechen der FDP: Anhebung des Kindergeldes auf 200 Euro, 662 Euro Bürgergeld für alle, Erhöhung des Grundfreibetrags auf 8004 Euro und die Senkung der Umsatzsteuer auf Energie auf sieben Prozent. Über die Bildungs- und Betreuungsgutscheine für Kinder ab dem ersten Lebensjahr wollen wir gar nicht mehr reden. Schon zur Zeit der Bundestagswahl 2009 hat jeder gewusst, dass wir uns in der schwersten Wirtschaftskrise seit Jahrzehnten befinden. Trotzdem musste den Bürgern das Blaue vom Himmel vorgelogen werden. Das Versprechen der FDP, die Umsatzsteuer auf Energie auf sieben Prozent zu senken ist dann umgewandelt worden in die Senkung der Umsatzsteuer auf Übernachtungen. Nicht das diese Senkung irgendwie sinnvoller wäre, aber sie ist ein Paradebeispiel für den Unterschied zwischen den Versprechen vor der Wahl und dem, was nach der Wahl gemacht wird.
Kritik aus allen Richtungen
Die Liste der Kürzungen und die Erhöhungen der Abgaben werden der Berliner Koalition den heißesten Sommer seit Ewigkeiten bescheren. Schon am Tag der Bekanntgabe wurden die Vorschläge der Haushaltsklausur von Verbänden, Gewerkschaften, Kommunen und Teilen der Wirtschaft heftig kritisiert. Auch aus den eigenen Reihen kommt Kritik. Die Kürzungen werden als „sozial unausgewogen“ bezeichnet. Die Sparvorschläge der Bundesregierung gehen vor allem zu Lasten der kleinen Einkommen und der Sozialschwachen. Das, was Industrie und Banken leisten müssen, ist im Vergleich geradezu lächerlich. Die Vorschläge im Detail finden Sie hier.
Persönlich finde ich sehr bemerkenswert, dass der reduzierte Mehrwertsteuersatz für Hotels erhalten bleibt. Kosten: 1 Milliarde Euro pro Jahr!




