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Tarnen, Tricksen, Täuschen: Was ist wirklich dran an den gesunden Vitaminen?

Juli 22, 2010 By: Michel Category: Auch das noch..., Kinder

Vitaminzusätze in Lebensmitteln sind meist nur ein plumper Verkaufstrick. Besonders Hersteller von Süßwaren und Fertigkost wollen ihre Produkte mithilfe künstlicher Vitamincocktails “gesundwerben”, kritisierte die Verbraucherorganisation foodwatch. Dabei sind die zusätzlichen Vitamine in der Regel völlig überflüssig und werden ganz einfach wieder ausgeschieden.

Mit der werblichen Auslobung von Vitaminzusätzen setzen Hersteller einen Kaufanreiz, der offenbar vor allem Eltern suggerieren soll, sie könnten ihren Kindern etwas zu Naschen geben und gleichzeitig etwas Gutes tun.

Besonders der Hersteller Storck setzt bei seinen Bonbons Nimm2 auf diese Masche: Er wirbt mit “wertvollen Vitaminen”, die in Wahrheit völlig überflüssig sind. foodwatch hat eine Recherche zu Nimm2 heute auf www.abgespeist.de, der Internet-Plattform zum Thema Etikettenschwindel, veröffentlicht.

“Kinder leiden in den allermeisten Fällen nicht an einem Vitaminmangel, sie sind teilweise sogar überversorgt”, erklärte Anne Markwardt, Leiterin der abgespeist.de-Kampagne von foodwatch. “Vitaminanreicherungen sind nicht nur überflüssig, sondern ein perfider Verkaufstrick, um gesund-getarntes Naschwerk abzusetzen. Vitamine hin oder her, ,Nimm keins’ ist in jedem Falle gesünder als Nimm2. Bei Bonbons gibt es kein gesünder – sie bleiben eine zuckrige Süßigkeit.” Kinder und Erwachsene können ihren Vitaminbedarf in der Regel problemlos über eine ausgewogene Ernährung decken. Auch die Co-Projektleiterin der Nationalen Verzehrstudie II der Bundesregierung, Dr. Constanze Cholmakov-Bodechtel, erklärte gegenüber foodwatch: “Vitamine haben in Süßigkeiten nichts verloren.”

Wie eine gesündere Alternative zu herkömmlichen Bonbons wird der Bonbon-Klassiker Nimm2 bereits seit Markteinführung 1962 beworben. “Die Masche funktioniert seit fast 50 Jahren – damit ist Nimm2 vielleicht der längste Etikettenschwindel der Welt”, sagt Anne Markwardt von foodwatch. Neben den angeblich “wertvollen” Vitaminen lobt Storck auf der Verpackung auch Traubenzucker und Fruchtsaft aus. Dabei ist Traubenzucker nicht besser als herkömmlicher Zucker und macht zudem nur ein Neuntel des Gesamtzuckers im Produkt aus. Fruchtsaftkonzentrat ist gerade einmal zu 1,3 Prozent in den Bonbons enthalten. Gegenüber foodwatch hat Storck schriftlich erklärt, dass die Vitaminanreicherung der Bonbons “nicht auf einem wie auch immer gearteten ernährungsphysiologischen Konzept” beruhe. Storck will auch “keinen spezifischen Vorteil” im Traubenzucker sehen, der Hersteller weise “auf den Traubenzucker als Bestandteil lediglich hin”.

Neben Storck versuchen auch andere Hersteller, Naschwerk mit überflüssigen Vitaminzusätzen gesundzuwerben. So tragen die zuckrigen Frühstücksflocken Frootloops von Kellogg’s, die Capri Sonne von Wild oder der Nesquik Kakao von Nestlé Hinweise auf zugesetzte Vitamine. Diese ändern jedoch nichts daran, dass es sich bei den Produkten um Süßigkeiten handelt, die angesichts ihres Zuckeranteils nur in Maßen verzehrt werden sollten. “Kinder brauchen eine klare Trennung zwischen Süßigkeiten und anderen Lebensmitteln”, sagte Anne Markwardt von foodwatch. “Mit unnötigen Vitaminzusätzen suggerieren die Hersteller, dass Süßigkeiten so wichtig sind wie Obst oder Gemüse – das ist ein völlig falsches Signal.”

Mehr Informationen auf http://www.abgespeist.de.

Wer geht als nächstes?

Juli 20, 2010 By: Michel Category: Deutschland

Als der Regionalligist Rot-Weiß-Essen zum Ende der Saison 2009/2010 Insolvenz anmelden musste, war besonders der „Erzfeind“ Preußen Münster traurig. In der Politik gibt es gewisse Parallelen.

Ministerpräsident Althaus: Weg! Oettinger: Weg! Ministerpräsident Koch: Weg! Ministerpräsident Wulff: Weg! Ministerpräsident Rüttgers: Weg! Von Beust: Weg! Über wen oder was sollen denn die politischen „Feinde“ noch lästern? Vor allem stellt sich die Frage, wer als nächstes weg ist. Schäuble, weil ihm keiner gehorcht und alle machen, was sie wollen? Die CDU sieht in der Ministerwanderung auch einen Chance für einen Neuanfang. Für Deutschland? Für die CDU?

Angst vorm Hasen

Juli 20, 2010 By: Michel Category: Auch das noch...

Die Rhein-Zeitung meldet, dass eine Lehrerin vor dem Amtsgericht Vechta eine Niederlage hinnehmen musste. Diese hatte gegen eine 16-jährige Schülerin geklagt und wollte sie zwingen, keine Hasenbilder mehr an die Tafel zu malen.

Schüler hatten als Zeugen ausgesagt, die Lehrerin hätte beim Anblick von Hasenzeichnungen weinend das Klassenzimmer verlassen.

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Das Vorspiel

Juli 17, 2010 By: Michel Category: Der 50 Wörter-Krimi

Folge 9 der Serie “Der 50 Wörter-Krimi” © wirklichgutes.de

Die „Professionelle“ traf sich mit ihm auf dem Dachboden eines leer stehenden Hauses. Zunächst sollte er etwas Vorfreude genießen, beschloss sie.

Sie fesselte ihn und verband ihm die blauen Augen. Dann stieg sie die steile Treppe hinab, stolperte und brach sich das Genick.

Die Kerze setzte das Haus in Brand.

Hausarrest

Juli 16, 2010 By: Michel Category: Der 50 Wörter-Krimi

Folge 8 der Serie “Der 50 Wörter-Krimi” © wirklichgutes.de

Der sechsjährige Poldi saß draußen vorm Haus. Aber draußen war er ja auch zu Hause.
Vater hatte Hausarrest verhängt. Vater war seit zwanzig Minuten tot.

Er hatte den Unkrautvernichter im Bierkrug nicht bemerkt, den Poldi ihm reingeschüttet hatte. Hätte er kein Hausarrest verhängt, würde er jetzt noch leben. Selbst schuld!

Der perfekte Mord

Juli 15, 2010 By: Michel Category: Der 50 Wörter-Krimi

Folge 7 der Serie “Der 50 Wörter-Krimi” © wirklichgutes.de

Zartes Mondlicht beleuchtet die Sommernacht. Es ist sehr still. Die Grillen zirpen und manchmal hört man einen Frosch. Aber jetzt wird die Gabi den Harald töten.

Langsam wandert ihr Finger zum CD-Player. Plötzlich zerreißt maximale Lautstärke die Ruhe.

Eine Rede von Guido Westerwelle. Harald bekommt einen Herzinfarkt und stirbt sofort.

Diebstahl roter Flitzer

Juli 14, 2010 By: Michel Category: Der 50 Wörter-Krimi

Folge 6 der Serie “Der 50 Wörter-Krimi” © wirklichgutes.de

Täglich verschwanden Autos. Besonders beliebt waren die roten Flitzer. Mittlerweile waren es mindestens zehn pro Tag. Der Dieb oder die Diebin hatten offenbar keine Probleme damit, sie irgendwo unterzubringen, ohne dass andere darauf aufmerksam wurden.

Aber jetzt war Schluss damit.

Der Hersteller half dem Händler. Matchbox spendierte eine abschließbare Vitrine.

Unvorhersehbarer Tod

Juli 13, 2010 By: Michel Category: Der 50 Wörter-Krimi

Folge 5 der Serie “Der 50 Wörter-Krimi” © wirklichgutes.de

In der Geschichte des Landes hatte es nie zuvor derart strenge Sicherheitsvorkehrungen gegeben. Scharfschützen. Panzerglasscheiben. Extra dicke Stahlwände. Streng geheime Rettungswege.

Der Präsident schritt die lange Reihe der Gäste ab. Aber jetzt war es definitiv zu spät.

Niemand hatte daran gedacht, dass eine Bananenschale dem Präsidenten das Genick brechen könnte.

Niederlande: Weltmeister der Gelben Karten

Juli 12, 2010 By: Michel Category: Sport

Sommer 2010. Die Fußballweltmeisterschaft ist zu Ende. Zum ersten Mal ist Spanien Fußballweltmeister. Im Endspiel trennen sich Spanien und die Niederlande 1:0 nach Verlängerung.

Die Niederlande werden Kartenweltmeister. 8 Gelbe Karten und eine Rot-Gelbe. Und da muss noch eine vom Schiedrichter nicht gegebene Rote Karte an de Jong zugerechnet werden.

Schuss. Kein Tor.

Juli 12, 2010 By: Michel Category: Der 50 Wörter-Krimi

Folge 4 der Serie “Der 50 Wörter-Krimi” © wirklichgutes.de

Der kleinen Greta war langweilig. Ihre Schwester Paula schlief. Sie schaute die Pistole an. Neulich hatte sie mitbekommen, wie ihr großer Bruder sie in seinen Schreibtisch legte. Jetzt hatte sie sie herausgeholt und zielte damit auf Paulas Kopf.

Dann löste sich der Schuss. Vor Schreck ließ sie die Erbsenpistole fallen.

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